Adios & Au revoir Pyrenäen!

Nun sind keine Berge mehr um mich herum. Keine hohen Gipfel, keine steilen Wanderwege. Stattdessen – Meer. Und sehr viele andere Touristen. Die Entscheidung, die Tour unter- und dann abzubrechen, fiel am Ende nicht so schwer. Zu krass wurde das Wetter, da war das letzte Wochenende, wo ich am Berg umgedreht bin, gar nix dagegen.„Adios & Au revoir Pyrenäen!“ weiterlesen

Hitze-Knockout & Riesenspinnen

Zwei Wochen Sonne und Hitze… der letzte Niederschlag datiert nun schon lange her und ausgenommen vom Nebeltag von vor über einer Woche wandere ich seitdem durch den Glutofen Pyrenäen. Auch kurz nach 9 Uhr strahlt der gelbe Feuerball schon am Himmel und deutet an, dass der nächste erbarmungslose Hitzetag wartet. Ich verabschiede mich von meiner„Hitze-Knockout & Riesenspinnen“ weiterlesen

Akku leer am Tourmalet

Juli 2003: Jan Ullrich ist in Bestform und attackiert an den steilen Rampen des Col du Tourmalet den Dauersieger Lance Armstrong und fährt mehrere Kilometer allein an der Spitze der Tour de France vor ihm. Nun, 20 Jahre später klettere ich parallel zur berühmten Passstraße den Berg hinauf. Allerdings fühle ich mich eher wie jemand,„Akku leer am Tourmalet“ weiterlesen

Im Eiltempo zum französischen „Zirkus“

Nach der neunstündigen Etappe gestern ist es nun tatsächlich das erste Mal richtig geschehen – ich merke meine Beine, mein Rücken, meine Schultern am neuen Morgen. Der Tag hat definitiv Spuren hinterlassen, allerdings nicht nur am Körper, sondern auch an der Ausrüstung. Denn meine Schuhe bekommen oberhalb der Sohle kleine Risse. Ich bin mir noch„Im Eiltempo zum französischen „Zirkus““ weiterlesen

Der aus der Wanderhölle kam

„No hablas espanol“ gebe ich dem Touri nahe meiner Zielhütte zu verstehen, dass ich seiner Landessprache nicht mächtig bin und seine Frage bei mir ins Leere läuft. Er will einen neuen Anlauf nehmen und nach einem Weg fragen, doch seine Frau daneben schaut auf meine verdreckten Beine und guckt dann in mein erschöpftes Gesicht, dass„Der aus der Wanderhölle kam“ weiterlesen

Wenn Körper und Kopf auch mal Nein sagen

Gestern klang das alles noch nach einem perfekten Plan. Gemeinsam mit Tini die kommenden drei Tage durch die schwierigsten Etappen der Pyrenäen gehen, zelten und dadurch das unwegsame Gelände hier im spanischen Norden zusammen bezwingen. Bei bereits drückender Sonne begannen wir am Vormittag den Aufstieg und verließen das wundervolle und charmante Sallent de Gallego, einfach„Wenn Körper und Kopf auch mal Nein sagen“ weiterlesen

Planänderung auf Spanisch

Es ist dieser wirre Kampf, der sich am Morgen abspielt. Schuhe und Socken sind nicht feucht, der Kopf noch von gestern belastet. Dagegen geben die Beine grünes Licht für weiteren Auslauf. Was nun? Heute hätte eine gut achtstündige Etappe auf dem Speiseplan gestanden. Und ich merke morgens – ich bin mental nicht bereit dafür. Also„Planänderung auf Spanisch“ weiterlesen

Dreckstag im Nebel

Wer heute einen euphorischen Eintrag erwartet, dem sei gleich gesagt – das wird es nicht. Es wird geflucht, geschimpft und jegliche Sinnhaftigkeit eines solchen Abenteuers in Frage gestellt. Es war, gelinde gesagt, einfach ein Dreckstag. Der Morgen begann schon mal grandios, da meine Sachen von gestern nicht vollständig getrocknet waren. Also ab in einen hermetisch„Dreckstag im Nebel“ weiterlesen

Hitzeschlacht am Col de Barrancq

Ich schaue auf meine Uhr, der Abstieg ist erst zur Hälfte geschafft. Inzwischen geht es nicht mehr durch den Wald, sondern über schattenlose Wiesen steil bergab. Der Pfad ist schmal, der Farn an beiden Seiten drängt sich dicht an mich heran. Immer wieder laufe ich durch Hitzelöcher, wo die Luft steht und richtig kocht. Der„Hitzeschlacht am Col de Barrancq“ weiterlesen