Es ist soweit – ein allerletztes Mal morgens den Rucksack schultern und stundenlang durch die Botanik schleppen. Berge hoch und wieder runter. Ein letztes Mal die ganzen kleinen Vorbereitungen am frühen Morgen. Sonnencreme, Füße tapen, Wasser auffüllen, Voltaren aufs Knie klatschen. Selbst beim Frühstück übertreffen sich meine Gastgeber, jede Zutat wird präsentiert, es ist quasi„La Grande Finale – hinauf zum Rochers de Naye“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Via Alpina Schweiz 2024
Einsames Kilometerschrubben in der Romandie
Der vorletzte Tag der Via Alpina stand bevor und der Blick Richtung Himmel offenbarte erstmal Hoffnung. Am Abend und in der Nacht zogen nochmal Gewitter durch die Schweiz, aber ich hoffte, dass dies nun endgültig vorbei war. Der Vorabend war noch geprägt vom Schweizer Nationalfeiertag am 01.08. Es gab Buffet im Restaurant (ein Traum!), an„Einsames Kilometerschrubben in der Romandie“ weiterlesen
Mit der Gondel ins Unwetter
Drittletzter Tag des Abenteuers in der Schweiz und er sollte durchaus denkwürdig sein, wenn auch anders als gedacht. Die ganze Nacht durch gab es Gewitter, selbst am Morgen war noch ein Donnern über den Bergen hörbar. Dazu waren bereits für den Nachmittag wieder neue Unwetter angesagt. Das brachte meinen ursprünglichen Plan schon ins Wanken, denn„Mit der Gondel ins Unwetter“ weiterlesen
Gewitterversteck im Hofladen
Also dann – vier Tage noch bis Montreux. Am Ruhetag wurde es mir dann doch das erste Mal richtig bewusst, dass diese Tour nun sehr schnell auf ihr Ende zusteuert. Gefühlt war ich so lange im Bann der Jungfrau-/Eiger-Region, dass sich die Gedanken da weit nach hinten geschoben haben. Aber nun sind sie da. Und„Gewitterversteck im Hofladen“ weiterlesen
Hier ist auch überall eine Seilbahn…
Nach einer ziemlich üblen Nacht am Thurnersee – sehr warmes Zimmer und eine komplett durchgelegene Matratze, wo man aufpassen musste, dass man nicht aus dem Bett fällt, so ein krasses Gefälle hatte die – ging es gestern mit den Öffis kurzerhand nach Kandersteg. Mal wieder ein kleiner, aber sehr touristischer Ort in grandioser Lage. Es„Hier ist auch überall eine Seilbahn…“ weiterlesen
Auf den Spuren Ihrer Majestät in und um Mürren
Die Älteren unter euch werden sich sicherlich erinnern – 1969 kam mit „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ ein Bond-Film in die Kinos, der in der Schweiz gedreht wurde. Bond-typisch gibt es wilde Verfolgsszenen, hier eben in hochalpiner Kulisse. Und genau diese Kulisse war eben auch mein Wandergebiet der vergangenen beiden Tage. Nachdem ich in Lauterbrunnen im„Auf den Spuren Ihrer Majestät in und um Mürren“ weiterlesen
Im Banne der Berner Bergriesen
Zwei Wochen bin ich nun schon unterwegs. Auch wenn ich nicht jeden Meter des Weges gelaufen sind, in Summe sind es dann doch schon über 160km und dabei mehr als 10.000 Höhenmeter im Aufstieg. Und allein dieser Tag hat quasi für alles entschädigt. Für alle Anstrengung, für die Nebeltage. Gefühlt war es eigentlich der perfekte„Im Banne der Berner Bergriesen“ weiterlesen
Alpengiganten und frische Wäsche – Glücksgefühle in Grindelwald
Zuerst das positive – ich habe die Nacht im Horrorhaus überlebt! Beim Blick nach draußen legt sich die Euphorie kurzzeitig, denn es regnet mal wieder, der Himmel ist grau. Nichtsdestotrotz packe ich mein Zeug so schnell wie möglich zusammen und verlasse diesen unsäglichen Ort. Frühstück schenke ich mir, gegenüber gibt’s eine Bäckerei und ich hole„Alpengiganten und frische Wäsche – Glücksgefühle in Grindelwald“ weiterlesen
Aus dem Nebel in die Abstellkammer von Sherlock Holmes
Aktuell ist es auch wirklich wie verhext – da hat man am Abend kurzzeitig noch wunderbare Sicht von der Engstlenalp auf die gegenüberliegenden Gletscher, so dreht sich in der Nacht das Wetter wieder komplett. Es regnet am Morgen, die Wolken hängen tief, die erhoffte Fernsicht ist dahin. Und damit auch einer der Höhepunkte der Tour„Aus dem Nebel in die Abstellkammer von Sherlock Holmes“ weiterlesen
1200 Höhenmeter ins Wanderglück
Die letzten Tage waren insgesamt nicht so leicht – die Kombination aus dem schneeverhangenen Pass und ein zwickendes Knie hatten zu einigen Umplanungen geführt, die mich doch gut aus dem Rhythmus gebracht hatten. Gestern wollte ich meinen Zielort Engelberg eigentlich dann durchs Tal erreichen. Naja, der Gedanke war da, aber nach 2 Stunden in der„1200 Höhenmeter ins Wanderglück“ weiterlesen