Hitzeschlacht am Col de Barrancq

Ich schaue auf meine Uhr, der Abstieg ist erst zur Hälfte geschafft. Inzwischen geht es nicht mehr durch den Wald, sondern über schattenlose Wiesen steil bergab. Der Pfad ist schmal, der Farn an beiden Seiten drängt sich dicht an mich heran. Immer wieder laufe ich durch Hitzelöcher, wo die Luft steht und richtig kocht. Der„Hitzeschlacht am Col de Barrancq“ weiterlesen

Irrer Abstieg vom ersten Zweitausender

Kurz nach 6 Uhr morgens ist gefühlt der ganze Schlafsaal auf den Beinen, während ich mich noch in meinem Schlafsack aale und rundherum alle verfluche. So ein schallisoliertes Einzelzimmer wäre jetzt schön. Stattdessen geht die Tür aller 30 Sekunden auf, diverse Leute fuchteln mit Taschenlampen rum, von den Nachbarzimmern hört man die Gespräche. Es ist„Irrer Abstieg vom ersten Zweitausender“ weiterlesen

Mit dem Koffer zur Berghütte

Adieu Warm-Up! Nach gut 150 Kilometer Warmlaufen erreiche ich nun endlich die hohen Gefilden der Pyrenäen. Damit ist der erste Meilenstein erreicht. Bereits gestern waren diese direkt vor der Nase erkennbar, ab heute betrete ich nun endlich die Welt des Hochgebirges. Damit gleichzeitig einher geht der Übertrieb vom „Bundesstaat“ Navarro nach Aragonien. Der Hostel-Aufenthalt in„Mit dem Koffer zur Berghütte“ weiterlesen

Mit belgischer Begleitung Richtung Hochgebirge

Ach ja, so ein Ruhetag ist schon was feines. Schlafen, essen, Wäsche waschen, schlafen, essen und schließlich wieder schlafen. Viel mehr gab es gestern nicht, hatte sich dann einfach nicht gelohnt für einen neuen Eintrag 😀. Heute morgen ging es gut erholt wieder auf Tour und das kleine, feine Ochagavia ließ ich dann hinter mir.„Mit belgischer Begleitung Richtung Hochgebirge“ weiterlesen

Erst war’s schön, dann extrem und dann kam die Straße

„You are crazy if you do this!“ Die Worte von Anabel sind eindeutig. Die wundervolle Besitzerin der Wanderherberge in Hiriberri will uns nicht gehen lassen und schlägt vor, dass wir mit dem Taxi nach Ochagavia fahren sollen und die heutige Etappe überspringen. Tja, eine Taxifahrt stand für uns eigentlich nicht auf dem Programm. Während die„Erst war’s schön, dann extrem und dann kam die Straße“ weiterlesen

Bei schönem Wetter kann jeder…

Seit gut 30 Minuten gehen wir den Abstieg herunter, die Steine sind spiegelglatt. Und dann passiert es – die Füße rutschen, das Gleichgewicht verabschiedet sich und ich lege mich lang. Ein kurzer Schmerz durchzuckt meinen rechten Ellenbogen, der direkt auf die Steine geknallt ist. Doch ein kleiner Belastungstest weist auf keine größeren Beschwerden hin –„Bei schönem Wetter kann jeder…“ weiterlesen

Auf den Spuren der Pilgerer

Sie schlägt schon zu – die sogenannte Wanderdemenz, die mit zunehmender Abwesenheit von der normalen Welt, immer weiter um sich schlägt und einen so Sachen wie Datum, Wochentage, etc. vergessen lässt. Ich war dann doch erstaunt, dass tatsächlich schon Mittwoch ist… Gestern abend hatte ich noch einige Zeit in die heutige Streckenführung gesteckt, denn nochmal„Auf den Spuren der Pilgerer“ weiterlesen

Grenzerfahrungen im Nebel

Nach den beiden Marathonetappen sollte es heute nicht ganz so schwierig werden. Nur 17-18 Kilometer und etwas weniger Höhenmeter sagt die Planung bis ich mein Ziel hinter der Grenze in Frankreich erreiche. Nun denn, ich bin entspannt am Morgen, genieße ein gutes Frühstück und starte erst gegen halb 11 in den Wandertag. Da das Hotel„Grenzerfahrungen im Nebel“ weiterlesen

Unerbittliches Baskenland

Fast 20km schon in den Beinen, schleppe ich mich den letzten Anstieg hinauf. Das Wasser knapp, die Kraft schwindet. Über mir wacht die Sonne wie ein Torhüter über den Berg. „Da kommst du nicht hoch!“ mag sie mir wohl zurufen und dreht nochmal die Kraft ihrer Sonnenstrahlen auf. Kaum eine Wolke am Himmel, es brennt„Unerbittliches Baskenland“ weiterlesen

Touri-Schreck am Pass

Es ist schon surreal, dass ich vor 48 Stunden noch im „normalen“ Leben steckte – morgens in die Klinik radeln, drei Kaffee trinken, Excel malträtieren und rumfluchen, dass der PC zu langsam ist. Und nun starte ich am Atlantischen Ozean mit einem vollen Rucksack, der mich im Idealfall die kommenden 8 Wochen mit allen begleitet,„Touri-Schreck am Pass“ weiterlesen